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Funktion und Aufbau einer Wildkamera  

Funktion und Aufbau einer Wildkamera

Wie funktioniert eigentlich eine Wildkamera?

Das Funktionsprinzip einer Wildkamera oder Fotofalle ist eigentlich sehr schnell erklärt und relativ simpel. Eine Wildkamera besteht aus mehreren Komponenten.

  • Digitale Kameraeinheit
  • Bewegungsmelder
  • Blitzeinheit
  • Elektronik
  • Speichereinheit
  • Gehäuse

Bei einer Wildkamera ist eine digitale Kameraeinheit sicher in einem robusten und wetterfesten Gehäuse untergebracht. Die Kameraeinheit wird mit einem Bewegungsmelder, meistens mit einem sgt. PIR Sensor ( Passiv Infra Red) kombiniert. Dieser Bewegungsmelder reagiert in der Regel auf Wärme und Winkeländerung (Bewegung), also wenn z.B. eine Person oder Tier am Sensor vorbei geht. Erscheint nun im Bereich des Sensors zum Beispiel ein Tier oder ein Mensch, wird nach einer kurzen Zeitverzögerung ein elektrischer Impuls ausgelöst. Dieser Impuls wiederum löst das Foto in der Wildkamera aus. Je nach Wildkamera-Modell kann bei einer Wildkamera zwischen mehreren Aufnahmemöglichkeiten ausgewählt werden. So ist es z.B. möglich Einzelaufnahmen in einstellbarer Zahl oder kurze, ebenfalls in der Zeitdauer einstellbare Videosequenzen aufzunehmen.
Die Zeitverzögerung ist je nach Wildkamera unterschiedlich und kann in einem Bereich von unter einer Sekunde und im schlimmsten Fall bis zu fünf Sekunden betragen, dieser Umstand sollte vor dem Kauf einer Wildkamera unbedingt beachtet werden.

Natürlich müssen die Aufnahmen irgendwo noch gespeichert werden. In der Regel werden die Aufnahmen auf einem Speichermedium gespeichert. Das geläufigste Speichermedium bei einer Wildkamera ist die SD – Karte (Secure Digital). Es gibt auch einige Wildkameras, die mit CF (Compact Flash) Karten arbeiten. Doch diese Speicherkarten sind in der Praxis recht unpraktikabel, da die CF-Speicherkarten den Nachteil haben, dass die neueren Notebooks und Computer meistens gar keinen Schacht mehr für dieses Kartenformat haben und man zusätzlich einen externen Kartenleser benötigt. Die CF-Speicherkarte wird hauptsächlich von digitalen Spiegelreflexkameras verwendet und ist bei weitem nicht so verbreitet wie die SD Karte. Die Anschaffung einer CF-Karte ist meist auch teurer und wird wahrscheinlich auf kurz oder lang sowieso aussterben. Eine Wildkamera die mit einer SD Karte arbeitet ist sicherlich einer Wildkamera mit CF Karte vorzuziehen.

Um später die "Ausbeute" betrachten zu können, wird die Speicherkarte der Wildkamera entnommen und zur Bildbetrachtung entweder in einen tragbaren Phototank, dafür ist auch bestens die eigene Compact-Digitalkamera geeignet, oder in den heimischen PC eingesetzt. Einige Wildkameras verfügen über ein TV-Kabel für die Betrachtung am heimischen Fernseher. Wie die normalen Digitalkameras haben auch die Wildkameras einen internen Speicher, einer sogenannten „built in memory“, auf dem die Aufnahmen, bzw. die Videosequenzen abgespeichert werden. Um die Bilder auf diesem internen Speicher anzuschauen, ist dann allerdings eine Verbindung zum PC oder TV – Gerät notwendig. Die komfortabelste Art ist also der Einsatz von Speicherkarten, die dann ausgetauscht und bequem betrachtet werden können.

Auf dem Bild selbst ist neben dem Datum auch die genaue Uhrzeit eingeblendet, so dass man immer genau weiß, an welchem Tag und zu welcher Uhrzeit das Bild gemacht wurde. Dadurch erhält man später eine wichtige Information. Es gibt inzwischen auch Wildkameras, die weitere Informationen, wie z.B. die Temperatur oder die Mondphase, liefern. Das muss letztendlich jeder für sich selbst entscheiden, was für den jeweiligen Einsatz wichtig ist.

>>Zu den Wildkameras.....

Testfotos?

Hier sehen Sie einige Aufnahmen die mit der Dörr Bolyguard aufgenommen worden sind.

Wildkamera Bilder mit Dörr Bolyguard

Anmerkungen zur Dörr Bolyguard

SD Karten
Die Kamera arbeitet nur in Verbindung mit einer SD Karte. Ohne SD Karte funktioniert die Kamera nicht. Da die SD Karte also ein wichtiger Bestandteil der Kamera ist, ist eine hohe Kompatibilität Voraussetzung.
Dies ist jedoch nicht bei allen SD Karten gegeben. Es gibt Karten, die mit der BolyGuard nicht harmonisieren und deshalb die Funktion der Kamera einschränken oder ganz verhindern. Das erkennt man daran, dass sich die Kamera nicht einschalten lässt, nicht in den Menüstatus geht oder nur eine Art von Aufnahme, entweder nur „Camera“ oder nur „Video“, macht.
Sollte die Kamera diese Probleme zeigen, hilft meistens schon der Wechsel auf eine andere SD Karte (anderes Fabrikat, andere Speicherkapazität). Generell sollte die Karte auf keinen Fall größer als 2 GB sein!!

Linse klappert?
An der Fotolinse ist ein Filter angebracht, der dafür sorgt, dass die Kamera auf der einen Seite farbige Tageslichtaufnahmen und auf der anderen Seite bei Nacht mit Infrarotblitz schwarz-weiß Aufnahmen macht. Dieser Filter ist in ausgeschaltetem Zustand nicht fixiert und bewegt sich lose hin und her, was auch ein leichtes Klappern verursachen kann. Das ist kein defekt und völlig normal!

Wetterschutz
Obwohl die Kameras wetterfest und für den Außenbereich tauglich sind, ist es empfehlenswert, die Kameras geschützt auf zu hängen. Weder starker Schlagregen noch ständige Sonneneinstrahlung tun den Kameras gut. Man sollte die Kamera immer an geschützten Stellen, nicht grade an der Wetterseite, aufhängen oder durch ein kleines Dach schützen.  Nach einer längeren Feuchtigkeitsperiode, z.B. auch Nebel, ist es auch gut, die Kamera einfach ein paar Tage in einen trockenen Raum zu tun.

Bewegungsmelder
Der Bewegungsmelder reagiert nur unter gewissen Voraussetzungen und in einem bestimmten Bereich. Generell könnte man sagen, dass der Erfassungsbereich ungefähr etwas verkleinert dem Aufnahmebereich entspricht.
Die Erfassung der Objekte hängt auch stark von der aktuellen Temperatur und sonstigen Umständen, wie auch Bewuchs, reflektierende Flächen etc.,  ab.  Bei optimalen Verhältnissen, perfekter Ausrichtung und Einstellung der höchsten Empfindlichkeit kann daher die Auslösung auf bis zu 20 m erfolgen! Normalerweise sollte man aber von einem Bereich innerhalb 10 m ausgehen.Es sind manchmal einige Versuche nötig, um eine gute Position der Kamera herauszufinden. Bei Auslöseversuchen durch Personen bitte immer bedenken, dass die Tiere wesentlich kleiner sind und deshalb den Auslösebereich oft unterlaufen.

 



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