Meopta

1933 wurde das Unternehme Optikotechna von Alois Beneš und Dr. Mazurek gegründet. Zuerst wurden auch Fotoapparate, bekannt unter dem Namen Meopta Flexaret, Schmalfilmprojektoren und Stereokameras hergestellt. Während der Besatzungszeit durch die deutsche Wehrmacht fertigte Optikotechna von 1939 bis 1945 vor allem Rüstungsgüter für die Achsenmächte her. Während den Kriegszeiten wurden Peilgeräte, Entfernungsmesser, Periskope, Doppelferngläser und Zielfernrohr für die Rüstung hergestelltNach dem Ende der Besatzung wurde 1946 das Unternehmen verstaatlicht und in Meopta umbenannt. Bis in die 1970er Jahre entwickelte sich das Unternehmen zu einem der bedeutendsten Hersteller von Vergrößerungsgeräten und Kinoprojektoren. Die Produktion der Foto-Vergrößerer (Axomat, Opemus, Magnifax) läuft weiterhin, diese stellen eine preisgünstige Alternative zu den Vergößerern anderer Hersteller wie Kaiser, Dunco dar.
Mit der Entwicklung des kalten Krieges wurde die Produktion auf Militäroptiken für den Bedarf in den Warschauer Pakt Staaten umgestellt. Ab 1988 wurde die Produktion von Zielfernrohren wieder aufgenommen und der militärische Anteil am Produktionsvolumen sank deutlich. Aufgrund der jahrzehntelangen Erfahrung als Produzent von optischen Rüstungsgütern ist Meopta in der Lage, qualitativ sehr hochwertige Ferngläser und Spektive herzustellen.
Weitere Infos:
Meopta Fernglas im Test
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