Fernglas Lexikon Was bedeutet 7x50 oder 8x30 genau? Was ist der Unterschied zwischen Dachkant-
und Porro-Prismen Ferngläser? Wie läßt sich die Lichtstärke eines Fernglases berechnen?
In unserem Glossar finden Sie die Erläuterung zu den wichtigsten Fernglas-Begriffen.
Für weitere technische Fragen stehen wir Ihnen zusätzlich gerne jederzeit
via E-Mail zur Verfügung. Hier finden Sie eine Erläuterung der wichtigsten Begriffe rund um das
Fernglas. Diese Erläuterungen sollen Ihnen helfen, das für Sie optimale
Fernglas zu ermitteln.
AP
Abkürzung für Augenpupille Antireflexbeschichtung Antireflexbeschichtungen werden eingesetzt, um die Brechzahl- und richtungsabhängige partielle Reflexion optischer Grenzflächen von Linsen, Objektiven, Prismen oder Platten zu verringern. Apochromat Als Apochromat (griech. etwa für frei von Farben; engl. apochromatic lens) bezeichnet man eine spezielle optische Konstruktion, die den Farbfehler sehr weitgehend reduziert. Im Gegensatz zu einem Achromaten wird nicht nur das primäre, sondern auch das sekundäre Spektrum korrigiert. In der ursprünglichen Bedeutung ist ein apochromatisches Linsensystem so berechnet, dass die Schnittweite für drei Wellenlängen (Farben) im sichtbaren Bereich übereinstimmt, während beim einfacheren Achromaten die Übereinstimmung für nur zwei Wellenlängen gefordert ist. Auch für die übrigen Wellenlängen ergibt sich dann nur eine sehr kleine Abweichung der Schnittweite, und der Farblängsfehler ist somit sehr gut korrigiert. Augenabstand Durch die schwenkbare Mittelachse kann das Fernglas
auf den individuellen Augenabstand des Benutzers eingestellt werden.
Der optimale Augenabstand ist dann erreicht, wenn beim Durchblicken ein
gesamter Bildkreis zu sehen ist. Augenmuscheln Bezeichnung für die Verbindung zwischen
Okular-Linsen und dem Auge des Betrachters. Augenmuscheln
bieten durch ihre ergonomische Form maximalen Beobachtungskomfort und
verhindern störenden seitlichen Lichteinfall. Sie passen sich
automatisch der Gesichtsform an, wobei das Fernglas zusätzlich ruhiger
gehalten werden kann. Durch die Verwendung von alterungsbeständigem
Silikon sind Augenmuscheln angenehm weich, hautverträglich und
in umklappbarer Variabilität auch für Brillenträger ideal geeignet. Austrittpupille Als Austrittspupille bezeichnet man die beiden hellen Kreisflächen, die
man erkennt, wenn man aus ca. 30 cm Entfernung auf das Okular schaut.
Formel zur Berechnung des Durchmessers: (Austrittspupille = Objektivdurchmesser : Vergrößerung). Als
Qualitätsmerkmal gilt: Die Flächen sollten immer kreisrund und
randscharf sein. Die Pupille des Auges verändert ihre Größe in
Abhängigkeit von der Lichtintensität (klein bei Helligkeit, groß im
Dunkeln). Bei einem 40-jährigen Beobachter beispielsweise liegt die
max. Pupille typischerweise bei 6 mm. Als Faustregel gilt: Für eine
komfortable Anwendung sollte die Austrittspupille eines Fernglases
mindestens so groß sein wie die max. Pupille des Auges. Entscheidende
Qualitätsmerkmale zur Beurteilung der Bildhelligkeit sind allerdings
nicht nur die Austritts- und Eintrittspupillen, sondern vielmehr
Faktoren wie Kontrast, Auflösungsvermögen und die Lichttransmission
eines Fernglases.
Asphärische Linsen Asphärische Linsen weisen im Gegensatz zu sphärischen Linsen am Rand
eine andere Krümmung auf als in der Mitte. Dadurch ist es möglich, den
Randbereich durchschreitende Lichtstrahlen anders zu beeinflussen als
Lichtstrahlen, die durch die Linsenmitte gehen. Somit können bei
bestimmten Konstruktionen Gewicht und Baugröße eines optischen Systems
reduziert werden und macht bestimmte Abbildungseigenschaften erst
möglich. So lässt sich die Abbildungsqualität steigern oder die
Verzeichnung beeinflussen. Der Hinweis auf den Einsatz von asphärischen
Linsen ist jedoch kein Qualitätsmerkmal an sich, da es bei der
Herstellung von Asphären große qualitative Unterschiede gibt und der
Einsatz nicht immer sinnvoll ist. Auflösung Auflösung ist das Vermögen eines optischen Systems, noch feinste
Strukturen abzubilden. Je höher die Auflösung, desto besser werden
selbst Details unter schwierigsten Lichtverhältnissen wiedergegeben. BK-7 Bezeichnung für Borosilikatglas, welches überwiegend zur Herstellung von Prismen dient. BK-4 Bezeichnung für Bariumkronklas. Hochwertiges Glasmaterial zur Herstellung von Prismen. Brillenträgerokular Die meisten modernen Ferngläser haben heute herausdrehbare oder
herausschiebbare Augenmuscheln, da diese Ferngläser aufgrund ihrer
großen Pupillenschnittweite (Abstand zwischen der äußeren Okularlinse
und der Austrittspupille) von 14mm oder mehr für die Beobachtung mit
Brille geeignet sind. Optimale Brillenträgerokulare ermöglichen die
bequeme Beobachtung bei einem möglichst kleinen Abstand zwischen
Brillenglas und Okularlinse. ClicLoc Bezeichnung der Firma Steiner für ein Gurthaltersystem
Mit der durchdachten STEINER-Gurthalterung sitzt das Fernglas immer
fest im Gurt. Mit einem Handgriff lässt sich der Gurt lösen und wieder
anbringen. Dieses clevere Schnellwechselsystem ermöglicht den Tausch
von verschiedenen Tragegurten, z.B. von Komfort- zu Schwimmtragegurt,
in Sekunden. Dachkant Prismen Prismen-System zur Richtigstellung des Bildes, das
vom Objektiv seitenverkehrt und auf dem Kopf stehend an das Okular
geliefert wird. Der Einsatz von Dachkant-Prismen ermöglicht einen
nahezu linearen Einfall des Lichtes, wobei die Lichtwellen allerdings
etwas verschoben werden. Dadurch erzielt das Dachkant-Prisma im
Vergleich zum Porro-Prisma schlechtere Lichttransmissionswerte. Durch
die Anordnung der Dachkant-Prismen können diese Ferngläser in ihrer
Bauweise allerdings besonders schlank und handlich konzipiert werden. Dämmerungszahl Während die geometrische Lichtstärke ein Maß für den
Helligkeitseindruck ist, mit dem das beobachtete Objekt im Fernrohr
gesehen wird, ist die Dämmerungszahl ein Maß für die in der Dämmerung
noch erkennbaren Einzelheiten. Die Dämmerungszahl wird errechnet aus
Vergrößerung x Objektivdurchmesser. Die Dämmerungszahl ist eine rein
rechnerische Größe, die in der Praxis jedoch niedriger ist. Beeinflusst
wird die Dämmerungszahl insbesondere durch den Lichtdurchlassgrad. Dioptrienausgleich Der Ausgleich von unterschiedlichen Sehstärken der Augen. ED-Glas ED-Glas beschreibt ein spezielles Glas, welches oftmals in Objektiven mit langer Brennweite zum Einsatz kommt. ED-Glas verfügt über die Eingenschaft der anormalen Teildispersion, was zu einer Korrektur des sekundären Spektrums führt.Das in langbrennweitigen Objektiven oft eingebaute Spezialglas verfügt über anormale Teildispersion, was zu einer weitgehenden Korrektion des brennweitenabhängigen sekundären Spektrums führt. Man bezeichnet die sich daraus ergebene Korrektur auch als Apochromatische Korrektion. Fast Close Focus Speziell für den Nahbereich (ab ca. 2 m) konzipierte
Technik, die durch eine stufenlose, gedämpfte Fokussierung die schnelle
und komfortable Scharfstellung ermöglicht. Fernglas Ein Prismenfernglas, kurz Fernglas oder auch Feldstecher genannt, ist ein handliches Doppelfernrohr, mit dem man entfernte Gegenstände vergrößert beobachten kann. Das Fernglas basiert in seiner Bau- und Wirkungsweise auf dem Linsenfernrohr. Feldstecher Umgangssprachliche Bezeichnung für ein Fernglas Fernglasleistung Die Leistung eines Fernglases setzt sich aus Vergrößerung,
Objektivdurchmesser, Bildqualität, Größe, Gewicht, Stabilität und der
Qualität der Verarbeitung und Werkstoffe zusammen. Daher sollte jeder
Käufer das für seine Anforderungen passende Modell wählen - entweder
eines der kürzer und breiter gebauten Porroprismen-Ferngläser oder
eines der schlanker und länger gebauten Dachkantprismen-Ferngläser. Da
sich die Qualität jedes Fernglases erst bei schlechten
Lichtverhältnissen, lang andauernder Beobachtung, extremen Temperaturen
und Belastungen zeigt, bleibt die Fernglaswahl eine Vertrauenssache
zwischen Hersteller und Benutzer. Fluorit (Glas) Fluorit oder Flussspat ist ein Mineral aus der Klasse der Halogenide, die chemische Formel lautet CaF2, es handelt sich chemisch also um Calciumfluorid. Industriell wird Fluorit hauptsächlich als Flussmittel in der Metallindustrie und zur Herstellung von Fluor und Fluorwasserstoffsäure verwendet. Daneben ist Fluorit ein beliebter Schmuckstein und dient als Grundstoff für optische Linsen und opaleszierende Gläser.
Durch die Eigenschaft das Lichtspektrum gleichmäßig zu brechen lässt sich die Chromatische Aberration von Objektiven ausgleichen. Problematisch ist hier, dass für Hochleistungsobjektive besonders große Kristalle benötigt werden, diese werden künstlich gezüchtet. Fokussierung Darunter versteht man die Scharfeinstellung auf Objekte in
unterschiedlicher Entfernung. Bei Binokularen erfolgt die Fokussierung
gemeinsam für beide Augen (Mitteltrieb, Innenfokussierung etc.) oder
getrennt durch Okular-Einzelverstellung. Darüberhinaus gibt es
Sonderformen mit fester Voreinstellung und Bereichsumschaltungen. Galileisches Fernglas
Bezeichnet Ferngläser mit geringer Vergrößerung und großem Sehfeld, das ohne Prismensystem ein aufrechtes Bild zeigt. Wird vor allem in Theatergläser verwendet. Geometrische Lichtstärke Die geometrische Lichtstärke wird errechnet durch Multiplizieren des
Austrittspupillen-Durchmessers mit sich selbst. Ein
Pupillen-Durchmesser von 3 mm ergibt eine geometrische Lichtstärke von
9. Einen eigenständigen Aussagewert hat die geometrische Lichtstärke
nicht. High-Definition XP-Optik Eine von der Firma Steiner neu entwickelte Optik-Technologie für
die Expert-Serien, die durch eine hochaufwendige Vergütungstechnologie
erstklassige Lichttransmission gewährleistet. Perfekt auf den
jeweiligen Einsatzbereich abgestimmt, um z.B. gleißendes Sonnenlicht,
starke blaue Reflektionen auf See, grüne und braune Hintergründe in
Natur oder Dämmerungsschatten auszugleichen. Dadurch wird dem
Beobachter auch bei schwierigen Witterungsverhältnissen zuverlässige
Lichtstärke und tiefenscharfe Bildauflösung garantiert, wobei die
natürliche Farbgebung des Objekts stets erhalten bleibt. Das Streulicht
wird auf ein Minimum reduziert. Auch bei einsetzender Dunkelheit
bleiben Details sichtbar, die für das bloße Auge nicht mehr zu erkennen
sind. High-Definition Optik Dies ist der Name, der Firma Steiner für die Vergütungstechnologie der Economy-Serien,
die insbesondere für Einsteiger und passionierte Hobbybeobachter ein
sehr gutes Preis-Leistungsverhältnis bietet. STEINER's spezielle
Filterung bzw. Verstärkung einzelner Farbspektren resultiert in
konturenscharfer und heller Bildqualität - selbst bei blendender Sonne
oder beginnender Dämmerung! IS
Engl. Abkürzung für Image Stabilizer, Bildstabilisator IS-Ferngläser Ferngläser mit Bildstabilisator. Das System besteht aus
Bewegungssensoren, die für die Ermittlung der Richtung und Stärke der
Verwacklung zuständig sind. Die berechnete Korrektur wird dann durch
die Veränderung zweier Vari-Angle-Prismen gesichert. Mit den
IS-Ferngläsern kann problemlos aus der Hand, aber auch aus Fahrzeugen
der Beobachtung nachgegangen werden. Justierung Voraussetzung für ein anstrengunsfreies Sehen ist bei einem Fernglas
die saubere Montage beider Glashälften. Wichtig ist dabei, dass diese
absolut parallel laufen müssen, sonst können im Extremfall Doppelbilder
entstehen. Kompaktfernglas Unter diese Bezeichnung fallen handliche und leichte Ferngläser, die
ideale Begleiter für Theater und Konzert oder für Wander- und
Jagdausflüge sind. Sie enthalten Porroprismen und sind normalerweise so
geformt, daß sie leicht in die Hände des Beobachters passen. Die
Objektivdurchmesser sind typischerweise weniger als 26 mm.
Kompaktferngläser sind größer als Mini-Ferngläser. Die
Kompaktfernglas-Klasse stellt vielleicht den besten Kompromiß dar
zwischen Größe, Gewicht und Leistung. Lichtstärke
Geometrische Lichtstärke: Rechnerisches
Maß für den Helligkeitswert eines Fernglases. Je höher die Lichtstärke,
desto besser ist das Fernglas für die Dämmerung geeignet.
Formel zur Berechnung: Zahl des Objektivdurchmessers durch Zahl der Vergrößerung dividieren. Das Ergebnis ins Quadrat nehmen.+
Relative Lichtstärke: Während
die geometrische Lichtstärke nur den Objektivdurchmesser und die
Vergrößerung berücksichtigt, wird durch die relative Lichtstärke die
zusätzliche Leistungssteigerung durch spezielle Vergütungsarten
beschrieben und im Vergleich zu einem unvergüteten Glas in prozentualer
Steigerungszahl ( z.B. 60 % ) angegeben. Lotutec Spezielle Bezeichnung der Firma Zeiss für die Glasbeschichtung an Linsenoberflächen. Durch die wasserabweisende Eigenschaft wie beim Lotusblatt perlt der
Tropfen ab. Schmutz und auch Fingerabdrücke lassen sich sehr einfach
von der extrem glatten Oberfläche entfernen. Makrolon
Makrolon ist ein aus der Raumfahrt stammendes
Hightech-Material, das sich insbesondere durch seine Korrosions- und
Temperaturbeständigkeit auszeichnet. Memory Okulare Ermöglichen die bequeme Speicherung der persönlichen
Focus-Einstellung - ein erheblicher Vorteil in der Dämmerung oder bei
Benutzung des Fernglases durch mehrere Personen. Nachtglas
Ferngläser mit einer hohen Dämmerungszahl, die auch unter kritischen Lichtbedingungen noch eine gute Beobachtung garantieren. Nano Protection Spezielle Optik, die vor allen hartnäckigen
Umwelteinflüssen schützt, salzwasserabweisend und dadurch extrem robust
ist. NBR-Longlife Spezielle Gummiarmierung, die Öl-, Säure und
Salzwasserbeständig ist. Diese Armierung schützt und verlängert
zugleich die Lebensdauer Ihres Fernglases. Objektivdurchmesser Die zweite Zahl der Modellbezeichnung eines
Fernglases. Diese gibt in Millimetern die Fläche an, durch die das
Licht in das Fernglas gelangt. Je größer der Objektivdurchmesser, desto
mehr Licht kann eintreten und desto besser ist das Fernglas für die
Dämmerung geeignet. Okular Ein Okular ist eine Linse oder Linsensystem, durch das man mit dem Auge (lat. oculus) in ein optisches System blickt. Porro Prismen Während das Objektiv an das Okular ein
seitenverkehrtes und auf dem Kopf stehendes Bild liefert, dienen die
Prismen zur Richtigstellung des Bildes. Das erste Prismen-System wurde
1854 vom italienischen Ingenieur Ignatio Porro entwickelt. Das
Porro-Prismen-System läßt die einfallenden Lichtwellen unverändert,
wodurch im Vergleich zum Dachkant-Prismen-System eine bessere
Bildqualität erzielt wird. Randschärfe Von der Bildmitte bis zum Rand nimmt bei jeder Optik
die Bildschärfe aus technischen Gründen ab. Je höher der
Qualitätsstandard des Fernglases, desto besser die Randschärfe und
geringer der Abfall. Sehfeld
Das übersehbare Gelände in 1000 Metern Abstand vom Beobachtungsobjekt.
Wird meistens in Metern angegeben. Bei Angabe in Winkeln entspricht
1°=17.5 m. Das Sehfeld ist kein Kriterium, um die Qualität eines
Fernglases zu beschreiben. Ein Sehfeld von mehr als 130 m kann vom
menschlichen Auge gar nicht mehr wahrgenommen werden. Stickstofffüllung Wird über spezielle Ventile in das Vakuum des
Fernglases gepumpt und verhindert das Beschlagen der Gläser oder die
Bildung von Kondenswasser bei Temperaturenschwankungen von -40°C bis
+80°C. Ein hervorragendes Qualitätsmerkmal, das z.B. bei der Mitnahme
des Glases aus dem Auto in die winterliche Kälte oder von
klimatisierten Räumen in die Hitze, perfekte Sicht in jeder Situation
garantiert! Die Ventile bieten zusätzlich die Möglichkeit, den
Innendruck des Fernglases zu kontrollieren und die Stickstofffüllung
gegebenenfalls zu erneuern. Steiner Hersteller von hochwertigen Ferngläser Theaterfernglas Die einfachste Art von Ferngläsern werden oft als Theaterferngläser
bezeichnet. Sie funktionieren nach dem Galilei-Prinzip und kommen bei
ihren geringen Vergrößerungen von 3- bis 4-fach ohne Prismen aus. Für
den Theaterbesuch, deshalb auch der Name, sind sie mit ihrer kurzen
Betrachtungsdistanz jedoch völlig ausreichend.
Transmission
Restmenge des beim Objektiv einfallenden Lichtes, die nach dem
Durchwandern des Fernglases beim Okular wieder austritt. Je
leitungsstarker die Vergütung des Fernglases desto höher dieser
Lichtdurchlass. Spitzengläser haben einen Transmission von mind. 90% und höher. Vergrößerung Die erste Zahl der Modellbezeichnung eines
Fernglases, welche angibt, um wie viel näher das beobachtete Objekt im
Gegensatz zum menschlichen Auge gesehen werden kann. Vergütung Beim Auftreffen des Lichts auf die Linsen des Objektivs geht durch die
Reflexion des Glases ein mehr oder weniger großer Teil des Lichtes
verloren. Um die Reflexion so gering wie möglich zu halten, werden auf
die polierten Glasflächen eine beziehungsweise mehrere Mineralschichten
aufgebracht. Die Lichtdurchlässigkeit wird dadurch bis zu einem Drittel
erhöht. Davon profitiert vor allem der Kontrast und die Bildstärke. Zoom-Fernglas Zoom-Ferngläser bieten den Vorteil des verstellbaren Sehwinkels und den
eventuellen Nachteil gewisser optischer Kompromisse. Beim direkten
Vergleich zwischen einem Standard- und einem Zoom-Fernglas schneidet
zweiteres in der Regel schlechter ab. Gerade bei extremen Zoombereichen
mit 8- bis 20-facher oder sogar 10- bis 40-facher Vergrößerung ist die
Benutzung des gesamten Vergrößerungsbereichs aus freier Hand kaum
möglich. Zurück zur Fernglas-Übersicht |